Freitag, 11. Dezember 2009
Montag, 7. Dezember 2009
geschenke schon in der adventszeit???
stellt euch mal vor... dieses jahr werde ich schon vor weihnachten überreich beschenkt! ich kann es kaum glauben, aber es stimmt... zum beispiel ein ganz bestimmtes geschenk habe ich mir schon so lange gewünscht - schon als kleines mädchen!
ihr müsst wissen (bevor ich es euch verrate), für mich ist mein glauben an gott der sinn in meinem leben. ich bin so dankbar, dass ich mit den geschichten und den glauben an gott aufgewachsen bin. zu meinem leben gehört gott so real dazu, wie ich eltern und 2 brüder habe.
ich habe gott all die jahre schätzen, lieben und vertrauen gelernt... darum wünsche ich mir, dass viele menschen (besonders die ich liebe) diese entdeckung auch machen.
für eine besondere person an meiner seite (im wahrsten sinne des wortes - mein zwillingsbruder) wünschte ich mir so sehr, dass er erkennt, wie gott es sich ersehnt, ihn an seine große allmächtige hand zu nehmen und ihm mit seinen augen das leben zu zeigen (denn so habe ich es erlebt)...
es gab oft momente, wo ich das gott sagte... eine kleine story erzähl ich euch: an meinem bad-spiegel hatte ich 2, 3 jahre eine postkarte hängen, wo "zahnputzgebet" drauf stand und darunter "mein zwillingsbruder"... immer wenn ich zähne putzte, dachte ich an ihn und bat gott, sich um ihn zu kümmern und auf ihn zu achten. solche gebete hörte sich gott geduldig an.
vor einer woche kam ganz alltäglich und unerwartet ein brief bei mir an... ohne absender und mit computerschrift geschrieben... in diesem brief erklärte mein zwillingsbruder, wie ihm plötzlich ein licht aufging und verstand... verstand, dass auch er gemeint ist und er es fest machen möchte mit gott - ihn als sinn im leben erkannt hat.
mir liefen die tränen über mein gesicht... erstmal weil ich so sehr überrascht war und dann vor freude, dass es nun der moment war, wo die antwort kam auf meine gebete... ganz alltäglich =)
für mich ist dies ein geschenk des himmels, weil ich 1. ihn nun sicher in gottes hand weiß und 2. weil ich nun ermutigt bin, gott alle dinge zu sagen, die mich bewegen und ihm zu vertrauen, dass er den richtigen moment weiß, wo er handelt!
ein geschenk nebenbei... ich habe mich einbißchen geärgert, dass es keinen schönen blumenladen in meiner nähe hier in kassel gibt, da ich doch floristin bin und es liebe einen blick in solch lädchen zu werfen. (ich hab noch nicht mal gebetet dafür - so extrem wichtig war es nun doch nicht) aber heute entdeckte ich ein neues lädchen gleich um der ecke, dass vor eine woche aufmachte und klein und süß und auch ganz modern ist. es entwickelte sich gleich ein nettes gespräch mit der besitzerin. mein herz sprang gleich ein stück höher! =)
die 2 fotos sind übrigens vom wunderschönen kassler weihnachtsmarkt - hab auch gleich einen pelsigen freund gefunden...hihi!
Samstag, 28. November 2009
oasentag - auch für mich oase!
nicht nur arbeit gab es für mich zu tun (biblischer impuls, verschiedene räume vorbereiten, seelsorgegespräch, kamin feuern, usw.) sondern eine stunde konnte ich auch für mich nehmen und über unseren schlüsselvers nachsinnen. natürlich habe ich dies auf der kreativen weise getan =)
hier die gedanken zum vers:
das blatt (braun und dunkel) ist die tür. von den seiten (aus den tür-ritzen) kommt licht (gelb, goldene farbe). jesus steht dort hinter - will das dunkel im verschlossenen raum erhellen. ich soll raus ins licht - in seine gegenwart. dort wird er sein - er steht da draußen und wartet auf mich. er sagt den vers (der unten rechts aufm bild steht). ich (die fußspuren) irre alleine im dunkeln herum (aus der mitte des bildes) - im dunklesten punkt des raumes. ich geh los und will alleine den ausgang finden - irre herum - trete auch mal auf der stelle. weiß nicht, wo hin - wie es weiter geht. kehre um (siehe links oben im bild). ich mach mich auf den weg und suche weiter. begegne dem vers (unten rechts). höre jesus dadurch - wie er mich ruft und andie türe klopft. ich öffne die türe und trete heraus (rechte untere ecke) - raus in die freiheit - in die gegenwart jesu. ins licht. die tür ist offen. ich habe gemeinschaft mit dem der mich rief und anklopfte!
Montag, 23. November 2009
"ich will dich sehn"
gestern im gottesdienst haben wir ein lied gesungen, wo die worte "ich will dich sehen" vorkamen (fragt mich grad nicht nach dem titel des liedes!). und ich habe mich gefragt bzw. irgendwie gott gefragt, wie es wäre ihn zu sehen. jetzt in meiner umgebung... im gottesdienst!? und ich sah in gedanken, wie jesus an der seite von jedem im raum war und wie unterschiedlich er diejenigen beistand. ich sah, wie jesus an der seite des predigers stand und ihm seine worte und gedanken ins ohr flüsterte und ihm den rücken stärkte. ich sah auch, wie jemanden aus der menge tröstete. und wie er mit dem kleinen jungen hinter mir spielte und glücklich war. er hielt jemand die hand, der es gerade brauchte usw. es ist so schön zu wissen und zu glauben, dass jesus da ist, auch wenn wir ihn nicht sehen!
Donnerstag, 19. November 2009
hat gott an meine tür geklingelt?
ich habe ja vor einpaar tagen über das "geben" geschrieben und nachgedacht - tja, irgendwie zeigt gott gerade mit seinen finger permanet drauf! mh?
gestern war ich zum ersten mal bei meinem neuem hauskreis. dieser hauskreis beschäfftigt sich mit einem buch und dann löst er sich wieder auf... d.h. wir sind zusammen gewürfelt nur weil wir das buch lesen wollen und uns austauschen wollen darüber (coole idee eigentlich - wie so´n literaturkreis!)
also wir haben das buch von shane claiborne gewählt, weil wir überlegen - wie man (also ich) einen unterschied macht... wir lesen sein 1.buch: ich muss verrückt sein, so zu leben - kompromisslose experimente in sachen nächstenliebe.
gestern redeten wir über sein 1.kapitel, wo es auch viel um armut geht und den blick dafür zu haben. ich muss sagen, gestern erinnerte ich mich viel an meine dresdenzeit, wo ich deutsche armut gesehen habe. aber als "normalo" begegnet man dieser armut in deutschland kaum. ich habe ja zu der zeit in diesem bereich gearbeitet. aber wie ist es für die mittelklassen christen in deutschland, wie begegnen armut?
und heute, heute kam es mir so vor, als ob gott genau da weiter machte mit mir.
irgendwie schickte er 3 menschen zu uns ins seelsorgezentrum.
der erste mann suchte anfangs in der evangelischen kirche um der ecke nach hilfe, wo die tür verschlossen war. dann entdeckte er die christliche schule und fragte dort um hilfe und die, die schickten ihn zu uns.
er war epileptiker und musste nach hause (frankfurt) trampen, weil er kein geld mehr hatte. er hatte gerade medizin nehmen müssen und auf leeren magen war dies schlecht. er fragte mich, ob ich ihm geld geben könne, um sich was zu essen zu kaufen.
an solch einen punkt bin ich immer skeptisch... ich versuche mit allen meinen sinnen wahrzunehmen, ob er nach alkohol riecht, ob es irgendwelche komischen anzeichen und widersprüche gibt. und ich erinnerte mich an das gestrige thema... und fragte mich, wie mache ich jetzt den unterschied? ich mache den unterschied, indem ich nicht die tür schließe und ihn weiter schicke? er kam gezielt in christliche häuser, um nach hilfe zu bitten. was sagt mir das? hoffen die leute, dass wir christen wenigstens den unterschied machen?
ich unterhielt mich einbißchen mit ihm und fragte einiges nach und gab ihm meine letzten 5 euro, die ich in der tasche hatte. als er weg war, blieb ich sehr nachdenklich.
einpaar stunden später klingelt es wieder an der tür und eine frau und ihr kleiner sohn, die kaum deutsch konnten, standen dort.
ich sagte mir in gedanken: "hey!!! das ist nicht witzig!" wieder jemand, der geld brauchte... ich war überfordert. schon wieder jemand...
ich konnte kein geld mehr geben, dass war klar - mein letztes geld bekam der vorherige mann!
mh, mache ich immer noch den unterschied? ich hätte sie wegschicken können. aber sicher war ich nicht die erste an diesem tag, die das getan hat. ich fragte sie, ob ich ihr anders helfen könne... mit lebensmittel vielleicht und ihre augen leuchteten auf. ich packte meine kartoffeln, gemüse und ne packung zucker (sie nannte nämlich zucker, kaffee usw.) ein.
war ich naiv? bin ich zu schnellgläubig? oder nehme ich es in kauf einen unterschied zu machen - vielleicht auf eine andere art und weise, wie diese menschen mich um etwas baten?
Mittwoch, 18. November 2009
Dienstag, 17. November 2009
Montag, 16. November 2009
love happens
ein film, der einer floristin und seelsorgerin angesprochen hat... achtung dieser film ist voller schmerz, enttäuschung, trauer, ungeliebtfühlens ...aber auch voll von liebe, blumen, leben, hoffnung und neuanfang!
Sonntag, 15. November 2009
im leben geben
irgendwie passten meine gedanken der letzten tage und das thema der heutigen predigt sehr gut zusammen. es ging um das geben.
wie die meisten, die mich kennen, wissen, dass das geld in meinem leben immer eine spezielle rolle spielte. nicht das ich viel davon hatte und mein leben ständig darum kreiste! nein, ich lernte in meiner kindheit, was es heißt sparsam zu sein und nicht alles besitzen zu müssen. aus meiner heutigen sicht kann ich sagen, dass ich sogar dankbar bin dafür und gutes für mich daraus gelernt habe. ich wuchs in einem lebenstsandart auf, der genügte um glücklich zu sein und der mir zeigte, dass besitz und viel geld nicht der hauptangelpunkt im leben sein müssen. sicher, sah ich dies als kind in manchen situationen noch nicht und ich fand es nicht so leicht zu sehen, was andere in meinem alter schon alles besaßen. aber heute hilft es mir einen "anderen" blick auf finanzen zu haben!
vor ein paar jahren, als ich an dem punkt stand einen job zu übernehmen in dresden, der nur über einen spenderkreis lief, gab es eine situation, die mich genau über dieses thema sehr ins nachdenken gebracht hatte und mich auch herrausgeforderte.
als ich darüber so nachdachte und mit freunden darüber sprach, sagte ein bekannter zu mir: "ruth, das geld ist für gott das kleinste problem!" und meine kinnlade stand offen, weil ich das nicht fassen konnte - da dies für mich immer ein großes problem war. wie sollte ich ohne geld und großen besitz versorgt sein??? aber gott bewies mir, dass es wirklich für ihn das kleinste problem war.
noch unsicher aber mit ein fünkchen vertrauen sprang ich ins ungewisse... ich begann diesen job beim stoffwechsel e.v. und gott ließ mich warnsinnige wunder erleben. ich arbeitete 1,5 jahre dort und ich musste nie hungern und konnte meine miete zahlen. ja, weil ich weiß, dass es nur gott sein konnte, der andere leute dazu bewegte mir - mir kleine person - geld zu geben ...nein sogar zu schenken (weil sie ja nichts dafür zurück bekamen!). krass, oder!??
auch dass der staat meine ausbildungskosten die letzten 3 jahre ganz und gar übernahm, ist für mich nicht selbstverständlich! ich hatte nie große schulden machen müssen. ich bin so dankbar darüber!!!
und heute verdiene ich geld - ich schwimme nicht im geld, aber ich bin in diesem "normalen" kreislauf des "geld bekommens & mit geld bezahlen können" drinne.
und nun möchte ich mit aufmerksamen blick durch meinem alltag gehen und gott fragen, wo ich geben kann. da ich selbst von der hingabe anderer menschen profitieren konnte und ich meine hingabe zu gott nun auch auf diese weise ausleben darf (es gibt auch noch andere weisen, wie man mit hingabe "geben" kann - aber das ist ein anderes thema) .
es gibt zwar so viele möglichkeiten heutzutage geld zu geben: hilfsorganisationen, kinder in not,... und wie ist es mit dem zehnten geben in der kirche?
im alten testament gibt es das gesetz, dass man seinen zehnten geben soll. in der kirchengeschichte wurde sehr viel druck damit gemacht und flasches gelehrt. und im neuen testament steht außerdem, dass wir nun durch jesus nicht mehr unter dem gesetz leben... sondern durch glauben errettet werden - nicht durch gesetze halten (was nicht aussagt, dass ich keine gesetze mehr halten sollte - nur der aspekt durch gesetze halten werde ich kein besserer mensch und komme nicht deswegen in den himmel). das heißt, für heute leben wir in der eigenen entscheidung, wie wir mit "geld geben" um gehen sollen. ich finde immer noch gut und wichtig, dass man seine kirche, in der man geht, unterstützen sollte, aber ich möchte auch - wie schon gesagt - aufmerksam sein, wen gott mir vor die füsse laufen lässt, den ich etwas geben kann.
diese woche gab es solch eine situation, wo ich merkte da ist ungerechtigkeit gewesen und jemand musste deswegen finanziell darunter leiden. ich trug den gedanken paar tage in mir, dass ich eigentlich geben kann und es mir dann nicht fehlen würde.
ich lebe nicht dafür, um mein geld anzuhäufen, um abgesichert zu sein - nein, erstens weil ich jetzt in diesem moment einen unterschied machen und helfen kann und zweitens weil ich nun auch weiß, wenn ich nicht abgesichert bin - werde ich trotzdem versorgt, weil gott auf mich achtet!
Donnerstag, 12. November 2009
werbeblock:
was gibt es hinter türen nicht alles zu entdecken!? täglich gehen wir durch unzählige türen. an unserem oasentag wollen wir räume betreten, die uns an leib und seele gut tun.
von 9 bis 16:30 uhr im ec-seelsorgezentrum, töpfenhofweg 30 (kassel) findet diese oase im alltag statt.
kosten wird es nur 25, - euro (20,- für nichtverdiener), wo mahlzeiten und gesprächsangebot beinhaltet sind.
du kannst dich bis zum 20.11. unter seelsorgezentrum@ec-jugend.de oder 0561-521770 anmelden.
Dienstag, 27. Oktober 2009
Sonntag, 25. Oktober 2009
Mittwoch, 21. Oktober 2009
Montag, 19. Oktober 2009
dankbarkeit
im nromalen leben wird es einem gar nicht bewusst, dass der mensch unendlich mehr empfängt, als er gibt, und dass dankbarkeit das leben erst reich macht. man überschätzt das eigene wirken und tun in seiner wichtigkeit gegenüber dem, was man nur durch andere geworden ist.
dietrich bonhöffer
waldschönheit
am wochenende habe ich
mein festes schuhwerk angezogen und bin in den wald
gegangen, um herbstliche dinge zu suchen: ...heruntergefallene kastanien und eicheln, ...frisches moos an den steinen und bäumen, ...ich habe sogar mistelzweige entdeckt (wieder erkannt, weil wir die immer im blumenladen zur weihnachtszeit verkauft haben), ...rankendes efeu, ...leider ess ich keine pilze und kenn mich da nicht so aus - das suchen und entdecken, würde mir jedenfalls spass machen! aber auch die schönheit der farben sind nicht mir nicht entgangen. all meine sinne haben gejubelt. ich spürte den regen. ich atmete die frische. ich sah weit in die ferne und genoss die zeit dort allein zu sein.
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